Die Elektrifizierung der 53,7 Kilometer langen Schienenstrecke zwischen Mühldorf und Landshut rückt in greifbare Nähe.
Der aktuelle Bericht des Bundesverkehrsministeriums zur Vorplanung bestätigt den enormen verkehrlichen und ökologischen Nutzen des Projekts. „Ein starkes Signal für die regionale Wirtschaft und den Klimaschutz im Raum Landshut“, hält der Bundestagsabgeordnete und zuständige Verkehrs-Haushälter Florian Oßner (CSU) fest.
„Das ist ein echter Durchbruch für unsere Heimat. Mit dem Lückenschluss zwischen Mühldorf und Landshut binden wir Ostbayern noch besser an das moderne Schienennetz an. Elektronische Stellwerke und digitale Zugsicherungssysteme machen die Strecke fit für die Zukunft“, so der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU im Bundestag.
Hohe Bürgerakzeptanz
Besonders wichtig sind dem zuständigen Berichterstatter für den Verkehrsetat dabei zwei zentrale Punkte: Zum einen profitiert der Güterverkehr durch eine leistungsfähige Umfahrungsstrecke, welche die chronisch überlastete Nord-Süd-Achse entlastet. Zum anderen schafft das Projekt für die Menschen vor Ort die fundamentale Voraussetzung für einen leisen, sauberen und umweltfreundlichen Schienenpersonennahverkehr mit modernen Elektroloks statt Dieselaggregaten.
Ein klares Signal sendet der stellvertretende CSU-Vorsitzende im Bundestag auch mit Blick auf den starken Rückhalt des Vorhabens in der Region: „Dass die Bürgerbeteiligung im Vorfeld so geräuschlos und ohne zusätzliche Forderungen verlaufen ist, zeigt die hohe Akzeptanz des Projekts in der Bevölkerung. Damit gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren. Die Bahn muss das Planfeststellungsverfahren zügig durchziehen, damit auf die Vorplanung schnellstmöglich der Baustart folgt“, so Oßner.